Alte Schmiede Kunstverein Wien

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7:00 PM - Literatur als Zeit-Schrift // Podium-Sommerlesereihe 2019
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DICHT-FEST
01 Juli
1.7.2019    
19:00
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  • 52. Autorinnen-/ Autorenprojekt
  • Literaturveranstaltungen
ALFRED GOUBRAN (Wien) Technische Tiere (mit Zeichnungen von Kazaki Maruyama; Limbus, 2018) • MONIKA MASLOWSKA (Rum/Tirol) Winterrot (Limbus, 2018) • ALICE HARMER (Wien) Die Farbe [...]
Weitere Informationen
Literatur als Zeit-Schrift // Podium-Sommerlesereihe 2019
02 Juli
2.7.2019    
19:00
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  • Literatur als Zeit-Schrift
  • Literaturveranstaltungen
CLAUDIA ERDHEIM, CORNELIA TRAVNICEK und NILS JENSEN: Gespräch über Zeitschrift, Verein und Lesekreis Podium • Lesungen • Eröffnung der 26. Sommerlesereihe Ferne Spiegel – Literatur [...]
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Im Nebel ...
03 Juli
3.7.2019    
20:00
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  • Musikveranstaltungen
DORIS ADAM und CHRISTOPH RENHART (Klavier). Mit Werken von Richard Dünser, Gianluca Iadema, Christoph Renhart und Tristan Murail
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Veranstaltungen am 1.7.2019
01 Juli
DICHT-FEST
1 Juli 19
Wien
Veranstaltungen am 2.7.2019
02 Juli
Literatur als Zeit-Schrift // Podium-Sommerlesereihe 2019
2 Juli 19
Wien
Veranstaltungen am 3.7.2019
03 Juli
Im Nebel ...
3 Juli 19
Wien
Veranstaltungen » RETO HÄNNY

13. März 2017 By KVAS

RETO HÄNNY

13.3.2017
Mo., 19:30
AS

RETO HÄNNY

RETO HÄNNY (Zollikon; Ingeborg-Bachmann-Preis 1994) liest aus BLOOMS SCHATTEN. Prosa (Matthes & Seitz, 2014) • Einleitung und Gespräch mit dem Autor: Johannes Tröndle • mit freundlicher Unterstützung durch die Schweizer Kulturstiftung PRO HELVETIA

Ulysses-Hommage und Neuschöpfung zugleich: Der Schweizer Autor Reto Hänny verknüpft in seinem neuen Buch die bekannt gedankenprall wie ereignisarm verlaufenden Dubliner Irrwege des Leopold Bloom zu einem einzigen 140-seitigen Langsatz.

Überaus kunstvoll, dabei hochvergnüglich, mit virtuosem Irrwitz die syntaktischen Möglichkeiten der deutschen Sprache ausreizend, bleibt Blooms Schatten seinem Joyceʼschen Vorbild in Chronologie und Handlung dicht auf den Fersen, setzt gleichzeitig eigenwillig rhythmische und klangliche Akzente, wobei Hänny seiner auch optisch rhythmisierten, von regelrechten Interpunktionshageln gezeichneten Sprach-Komposition aus Zitat und Variation, Originalklang und Paraphrase bisweilen den einen oder anderen »schepsen« (= schiefen) Schweizer-Ton hinzumischt.

Reto Hänny, *1947 in Tschappina (Graubünden/Schweiz), er- bzw. überarbeitet seit den späten 70ern sein von äußerster sprachlicher Dichte gekennzeichnetes Prosawerk, u.a.: Ruch. Ein Bericht (1979 bzw. zweite Fassung 1984); Zürich. Anfang September (1981); Helldunkel. Ein Bilderbuch (1994; ausgezeichnet mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis). Eine erste, noch stark verkürzte Ulysses-Zusammenfassung Hännys findet sich bereits in seiner Prosa Flug (1984 bzw. neue, »übermalte« Fassung 2007).                                         

(Johannes Tröndle)


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AS – Alte-Schmiede-Werkstatt | Schönlaterngasse 7A, 1010 Wien
Stufenloser Zugang zu Galerie und Schmiede-Werkstatt
Barrierefreies WC im Erdgeschoss
Zu Veranstaltungszeiten Behindertenparkplatz vor dem Haus Schönlaterngasse 13
Freier Eintritt bei allen Veranstaltungen in der Alten Schmiede!

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