Alte Schmiede Kunstverein Wien

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7:00 PM - Dicht-Fest, diesmal zu dritt: Erika Kronabitter, Kirstin Schwab, Gerhard Ruiss
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7:00 PM - Eine Rotation hinten. Eine Rotation vorn. Oder: Die fernmeldetechnische Erweiterung der Esse - Nr.1
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7:00 PM - Sabine Scholl
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7:00 PM - Zu vier Händen 1920–2020
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ABSAGE: WienReihe: Sabine Schönfellner, Hanna Herbst
02 Juni
2.6.2020    
19:00
Literatur
  • Literaturveranstaltungen
//ZU GAST Sabine Schönfellner: Draußen ist weit (Roman, Manuskript) Hanna Herbst: Es wird einmal (Roman, Manuskript) Redaktion und Moderation: Julia Danielczyk
Weitere Informationen
ABSAGE: Max Nagl Trio
03 Juni
3.6.2020    
20:00
Musik
  • Musikveranstaltungen
//JAZZ Veranstaltung abgesagt Max Nagl Trio (Max Nagl: Saxophon / Clemens Wenger: Keyboards, Synth / Herbert Pirker: Schlagzeug)
Weitere Informationen
LIVESTREAM: Bertoncini / Klement / Lehn
14 Juni
14.6.2020    
20:00
Musik
  • Musikveranstaltungen
  • Stromschiene
//ELEKTRONIK Tiziana Bertoncini / Katharina Klement / Thomas Lehn (Violine / Klavier & Elektronik / Analog-Synthesizer) Das Konzert findet ohne Publikum statt und wird sowohl [...]
Weitere Informationen
Michael Stavarič
16 Juni
16.6.2020    
19:00
Literatur
  • Literaturveranstaltungen
//DIE ALTE SCHMIEDE HÄMMERT WIEDER Michael Stavarič: Fremdes Licht Roman, Luchterhand Moderation: Johannes Tröndle
Weitere Informationen
Anna Anderluh
18 Juni
18.6.2020    
19:00
Musik
  • Musikveranstaltungen
//JAZZ - DIE ALTE SCHMIEDE HÄMMERT WIEDER Anna Anderluh (Stimme, Autoharp, Klavier, schöne kleine Dinge)
Weitere Informationen
Dicht-Fest, diesmal zu dritt: Erika Kronabitter, Kirstin Schwab, Gerhard Ruiss
23 Juni
23.6.2020    
19:00
Literatur
  • 52. Autorinnen-/ Autorenprojekt
  • Literaturveranstaltungen
//DIE ALTE SCHMIEDE HÄMMERT WIEDER Erika Kronabitter: aller anfang ist leicht mit Bildern von Ilse Kilic & Fritz Widhalm; wohnzimmers buntes lyrikheft nr. 17; PODIUM-Porträt [...]
Weitere Informationen
Eine Rotation hinten. Eine Rotation vorn. Oder: Die fernmeldetechnische Erweiterung der Esse - Nr.1
25 Juni
25.6.2020    
19:00
Musik
  • Musikveranstaltungen
//ELEKTRONIK – DIE ALTE SCHMIEDE HÄMMERT WIEDER Das Telharmonische Residenz-Orchester der Alten Schmiede & Richard Garet Das Telharmonische Residenz-Orchester: Paquito Chiti, Martina Claussen, Isabella Forciniti, [...]
Weitere Informationen
Sabine Scholl
30 Juni
30.6.2020    
19:00
Literatur
  • Literaturveranstaltungen
//DIE ALTE SCHMIEDE HÄMMERT WIEDER Sabine Scholl: O. Roman, Secession Verlag Moderation: Jana Volkmann
Weitere Informationen
Zu vier Händen 1920–2020
02 Juli
2.7.2020    
19:00
Musik
  • Musikveranstaltungen
//KLAVIERMUSIK – DIE ALTE SCHMIEDE HÄMMERT WIEDER Clara Murnig Josef Mayr (Klavier) Werke von Erwin Schulhoff, Ruth Schonthal, Christoph Herndler, Helmut Schmidinger, Mathias Rüegg, Wolfram [...]
Weitere Informationen
Veranstaltungen am 2.6.2020
02 Juni
ABSAGE: WienReihe: Sabine Schönfellner, Hanna Herbst
2 Juni 20
1010 Wien
Veranstaltungen am 3.6.2020
03 Juni
ABSAGE: Max Nagl Trio
3 Juni 20
1010 Wien
Veranstaltungen am 14.6.2020
14 Juni
LIVESTREAM: Bertoncini / Klement / Lehn
14 Juni 20
1010 Wien
Veranstaltungen am 16.6.2020
16 Juni
Michael Stavarič
16 Juni 20
Wien
Veranstaltungen am 18.6.2020
18 Juni
Anna Anderluh
18 Juni 20
Wien
Veranstaltungen am 23.6.2020
23 Juni
Dicht-Fest, diesmal zu dritt: Erika Kronabitter, Kirstin Schwab, Gerhard Ruiss
23 Juni 20
Wien
Veranstaltungen am 25.6.2020
25 Juni
Eine Rotation hinten. Eine Rotation vorn. Oder: Die fernmeldetechnische Erweiterung der Esse - Nr.1
25 Juni 20
Wien
Veranstaltungen am 30.6.2020
30 Juni
Sabine Scholl
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Wien
Veranstaltungen am 2.7.2020
02 Juli
Zu vier Händen 1920–2020
2 Juli 20
Wien
Veranstaltungen » STUNDE DER LITERARISCHEN ERLEUCHTUNG – GEDÄCHTNISMOMENTE DER LITERATUR • W.S. GRAHAM • EVELYN HOLLOWAY

25. April 2016 By KVAS

STUNDE DER LITERARISCHEN ERLEUCHTUNG – GEDÄCHTNISMOMENTE DER LITERATUR • W.S. GRAHAM • EVELYN HOLLOWAY

25.4.2016
Mo., 18:00
AS

STUNDE DER LITERARISCHEN ERLEUCHTUNG – GEDÄCHTNISMOMENTE DER LITERATUR • W.S. GRAHAM • EVELYN HOLLOWAY

W.S. GRAHAM (1918, Greenock, Scotland – 1986, Madron, Cornwall) NEW COLLECTED POEMS (Faber and Faber, 2004) • EVELYN HOLLOWAY (Wien – St. Ives) liest, übersetzt und kommentiert (zweisprachig englisch – deutsch)

Die in Wien und Cornwall lebende Schriftstellerin Evelyn Holloway entdeckt dem Wiener Publikum den schottischen Dichter W.S. Graham, der jahrzehntelang in Cornwall gelebt hat und in England als eine Art dichterischer Geheimtipp galt und gilt.

W.S. Grahams Gedichte begeistern und inspirieren mich wegen ihrer Intensität und Originalität. Er hatte eine eigene Poetik und stellte neue Zusammenhänge zwischen Theorie und alltäglichen Ereignissen her. Egal ob er über Sprache schreibt oder über Natur, über seine Jugend in Schottland oder über Kunst. Jedes Gedicht zeugt von der Einmaligkeit seiner Erfahrung, der Musik seiner Sprache und der allgemeingültigen Erkenntnis, was es bedeutet, in dieser Welt zu leben und zu sprechen.

W.S. Graham wurde 1918 in Greenock in Schottland geboren, wo er sich zum Ingenieur ausbilden ließ. Während des Studiums entdeckte er sein Interesse an der Literatur, besonders Joyce und Eliot. Dylan Thomas war einer seiner wichtigsten Einflüsse. Den Großteil seines Lebens verbrachte er in Cornwall mit seiner Frau Nellie Duisnsmuir. Sie wohnten in Madron in der Nähe von Penzance, wo ihnen Freunde ein Haus zur Verfügung stellten. Er lebte zum Teil vom Fischen und später von Publikationen in Zeitungen. Sein erstes Buch, »Cage without Grievance«, wurde 1942 publiziert und seine ersten gesammelten Gedichte 1979. Er war mit vielen Künstlern in St. Ives und Umgebung eng befreundet und einige seiner berühmtesten Gedichte richten sich an diese Freunde. St. Ives war damals schon eine Künstlerkolonie. Viele Künstler, wie z.B. Barbara Hepworth und Ben Nicolson, kamen nach Cornwall, um dem Krieg zu entkommen.

Obwohl mich sein gesamtes Werk begeistert, faszinieren mich seine Gedichte über die Sprache und das Schreiben besonders. Auch seine rege Korrespondenz ist voll solcher Aussagen:

»Was wir beobachten, ist nicht die Natur selbst, sondern die Natur, die unseren Fragen ausgesetzt ist.«

»Vor jedem neuen Gedicht steht die gleiche Schwierigkeit, die Stille zu stören. Was man gelernt hat, ist irrelevant, wenn sich die neue Stille präsentiert. Der Dichter schreibt nicht, was er weiß, sondern was er nicht weiß.«

Ich habe großen Respekt vor diesem Dichter, der trotz aller existentiellen Schwierigkeiten niemals aufhörte zu arbeiten und ein Werk schuf, das seine Gültigkeit nie verlieren wird. Graham starb 1986. 2004 erschien der Band »New and Collected Poems«, der auch bis dahin unveröffentlichte Gedichte enthält.
(Evelyn Holloway)

I first read a W.S. Graham poem in 1949. It sent a shiver down on my spine. Forty-five years later nothing has changed. His song is unique and his work an inspiration. (Harold Pinter)

Evelyn Holloway, *1955 in Wien, Studium in Oxford, Aufenthalte in Beirut, Athen und Jerusalem, lebt nunmehr in St. Ives und in Wien. Gedichte und Theaterstücke, Übersetzerin und Schauspielerin.

 


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